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Studien zeigen niedriges Infektionsrisiko im ÖPNV

Schon gewusst, dass Sie im ÖPNV sicherer vor einer Corona-Infektion sind als im Supermarkt, in der Schule oder im Büro? Das zeigen die neuesten Studienergebnisse der Technischen Universität Berlin (TU). Denn für das Infektionsrisiko entscheidend ist die eingeatmete Dosis an Aerosolpartikeln – diese hängt wiederrum von der Aufenthaltsdauer im Raum sowie der Ausstoßmenge bzw. der Atemaktivität der Personen ab (zum Beispiel liegen, sitzen, Sport, wenig oder viel sprechen). Der aus diesen Kriterien entwickelte R-Wert liegt im ÖPNV bei nur 0,8. Zum Vergleich: Im Supermarkt liegt er bei 1, im Büro mit 20% Belegung bei 1,6, in der Schule bei 50% Belegung bei 2,9. Als Gegenbeispiel: In einem vollen Klassenzimmer ohne Nutzung von Mund-Nasenbedeckungen liegt der Wert bei 11,5. Diese Ergebnisse zeigen, was für eine wichtige Rolle die Aufenthaltsdauer und korrekte Nutzung einer Maske für die Aerosolmenge im Raum spielen.

Auch die Studie der Charité-Universitätsmedizin Berlin und TU Berlin kommt zu dem Ergebnis, dass die Luft in Bus und Bahn gut ist. Gemeinsam haben sie im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe quantitativ die Aerosolausbreitung in ÖPNV-Fahrzeugen untersucht und dabei folgende Erkenntnis gewonnen:

Lüftung sowie geöffnete Fenster und Türen reduzieren die Aerosolkonzentration in den unterschiedlichen Fahrzeugtypen um bis zu 80 Prozent. Hierbei ist festzuhalten, dass der zusätzliche Positiveffekt von Masken in der Untersuchung nicht berücksichtigt wurde.

Durch den ständigen Luftaustausch wird die Aerosolmenge in den öffentlichen Nahverkehrsmitteln enorm gesenkt. Neben der kurzen Aufenthaltsdauer der Fahrgäste im ÖPNV, ist dies der entscheidende Grund für das geringe Ansteckungsrisiko. Denn das Öffnen der Türen an jeder Haltestelle wäre damit vergleichbar, während einer Besprechung in einem mittelgroßen Konferenzraum etwa alle eineinhalb Minuten die Fenster zu öffnen – und wer macht das schon?  

Sie können also sicher, beruhigt und nachhaltig mit der SBB GmbH in der Region unterwegs sein.

Weitere aktuelle Informationen zu den geltenden Corona-Bestimmungen im grenzüberschreitenden Zugverkehr finden Sie unter: sbb-deutschland.de/corona/

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